One year in New Zealand

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Koffer packen

Damit bin ich irgendwie schon fast fertig.. Nächsten Samstag verlasse ich nämlich endlich mein Projekt. Der Plan danach sieht so aus: 2 Tage Seminar in Neuseeland, 9 Tage Aufenthalt in den USA und 4 Tage Seminar in Deutschland. Die Vorfreude ist riesig!

Tonga

Nun will ich mal ein bisschen von meiner zehn tägigen Reise nach Tonga (wikipedia) erzählen.. Vorne weg nehmen kann ich nur eines. Jeder, der vor hat Neuseeland oder Australien zu besuchen, sollte unbedingt einen Abstecher auf eine der pazifischen Inseln einplanen. Es ist gar nicht weit entfernt, billig und super interessant. Ich kann jetzt zwar nur von Tonga sprechen, aber weiß aus Erzählungen, dass vor allem die Cook Islands und Samoa auch ziemlich sehenswert sein sollen.
Auf der einen Seite war es so, wie ich mir eine Südseeinsel vorgestellt habe… Doch der erste Eindruck, war zunächst ein anderer. Auch wenn ich damit gerechnet habe, dass das Leben in Tonga etwas anders abläuft, war ich doch ein wenig überrascht als wir während der Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft schon einen relativ guten Eindruck bekamen in welchen Verhältnissen die Menschen dort leben. Überall liefen Tiere frei herum, die Häuser sahen aus, als ob sie 10x zusammengefallen sind und genauso oft wieder aufgebaut wurden oder bestanden einfach nur aus Wellblech, jedes zweite Auto würde in Deutschland auf einem Schrottplatz stehen und Müll war überall.
Trotzdem hat es im Nachhinein irgendwie alle zusammengepasst.. Es waren auch keine unmenschlichen Verhältnisse und für die Einheimischen ganz normal. Später haben wir auch noch mitbekommen, dass niemand hungern muss und eigentlich alle glücklich und zufrieden sind.
Da die Frau von unserem Chef einen Bruder hat, der für die Regierung in Tonga arbeitet, konnten wir bei seiner Familie schlafen und hatten auch so viel mit den Leuten zu tun. Ein amerikanischer Mann (Alkoholiker) hat uns oft mit genommen, wenn er seinem Hobby nachgegangen ist oder wir waren mit der ganzen Familie in einer Karaokebar oder sind essen gegangen.
Richtig schön war es dann wenn man von der Hauptinsel runter gekommen ist. Verschiedene Boote fahren täglich zu Resortanlagen auf kleineren Inseln. Dort erwartet einen dann glasklares, warmes Wasser, schöne Strände, das blaue Meer und eine tolle Atmosphäre. Ich habe auch das erste Mal in meinem Leben richtig geschnorchelt. Dafür muss man in Tonga eigentlich nur rausschwimmen und schon ist alles voller Fische, Korallen Seesterne und anderen Meeresbewohnern. Eine Nacht mussten Hendrik und ich auch auf einer dieser Inseln übernachten, weil das Boot mit dem wir gekommen waren kaputt gegangen sind. Nachdem wir schon auf dem Rückweg waren, mussten wir umdrehen, weil Wasser im Boot war. Am nächsten Morgen dann die große Überraschung… Das Boot ist auf Grund gelaufen.
Nach 10 Tagen in Tonga habe ich also mal einen Einblick in ein etwas anderes Leben bekommen.. der Unterschied zwischen Neuseeland und Deutschland ist nämlich lange nicht so groß. Außerdem habe ich viele nette Menschen und interessante Persönlichkeiten getroffen und hatte noch mal einen schönen Urlaub zum Abschluss meiner Neuseelandzeit.

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Auf ins Abenteuer

Irgendwie kommt es mir selber schon so vor, dass ich nur noch schreibe, wenn ich gerade mal wieder frei habe und irgendwo hinfahre. Naja.. Es ist echt wieder soweit :D 10 Tage Tonga stehen an. Tonga ist ein Königreich im Pazifischen Ozean und besteht aus ein paar Inseln. Ich habe überhaupt keine Ahnung was mich dort erwartet und lass mich darum einfach mal überraschen.
Hier nun aber ein Beweis an die deutsche Regierung, dass ich auch mal arbeite!
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Dieses Foto ist nach 4 Stunden auf dem Offroadtreck entstanden. Die Kinder setzen sich normalerweise neben mich und ich knall ordentlich in die Kurven. Da es allerdings die Tage davor ordentlich geregnet hat, war von dem staubigen Track, wie ich ihn aus dem Sommer noch kannte, nicht mehr viel übrig . Allerdings muss ich auch sagen, dass es nicht nur Schlamm ist. Ihr könnt ja mal überlegen, was sonst noch so auf einer Kuhweide rumliegt…
Mittlerweile kommen keine Schulgruppen mehr. Dies könnte eventuell am Wetter liegen. „In may the weather turns into scheisenhaus“ hat unser Chef uns nämlich erklärt und damit hat er Recht gehabt! Nun kümmern wir uns also um Reperaturen und andere tolle Sachen um das Camp schöner zu machen.
Ich melde mich dann wieder, wenn ich zurück bin und dann sind es auch nur noch 3 Wochen Neuseeland für mich :)

Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt’s noch eine große Wäsche

Nach 3 Monaten in meinem neuen Projekt wird es jetzt langsam auch mal Zeit, dass ich euch verrate wo ich eigentlich gelandet bin. Im Gegensatz zu meiner neuer Wohnsituation ist Culverden eine Großstadt gewesen. Nun wohne ich nämlich zusammen mit dem Hendrik in einem kleinen Häuschen direkt auf dem Campgelände gegenüber vom Hochseilgarten. Das Camp liegt mitten in der Natur und ziemlich nah an einem Fluss, indem wir, als das Wasser noch wärmer war, ein paar Mal schwimmen waren. Im nächsten Dorf (3000 Einwohner) sind wir allerdings in 10min und bekommen von unserem Chef die Nutzung eines Fitnessraumes bezahlt und eine Karte für den örtlichen Supermarkt, indem wir einfach das, was wir brauchen, mitnehmen können. Nach New Plymouth (größte Stadt in der Umgebung) kommen wir in einer halben Stunde. Wenn man nicht gerade von den Kühen genervt wird, ist es also echt ziemlich ruhig hier und bei klaren Nächten ist einfach mal der ganze Himmel voller Sterne und öfters ist auch mal eine Sternschnuppe dabei. Handyempfang gibt es dann halt nur auf dem nächsten Hügel, aber zum Glück haben wir Zugang zum Internet. Unsere multifunktionale Hütte besteht aus einem Zimmer und einem Badezimmer. Das heißt Küche, 2 Schlafzimmer, Wohnzimmer und Esszimmer ist alles in einem Raum. Auf jeden Fall eine neue „interessante“ Erfahrung…
Seitdem ich hier bin spiele ich nun auch Fußball in dem kriminell angehauchten Waitara. Niemand hätte es gedacht, aber weltweit gesehen hat Neuseeland die kriminellste Bevölkerung. Wie so oft liegt der Ursprung der Kriminalität in der sozial schwachen Bevölkerung des Landes (Maoris). Aber das ist ein anderes Thema.
Die Arbeit ist nach wie vor ziemlich vielfältig. Es gibt aber immer weniger zu tun, weil die Schulen im Winter keine Lust haben zu kommen. Nachdem wir die letzten beiden Wochen schon mehr oder weniger frei hatten, sind jetzt aber noch mal für die nächsten zwei Wochen Schulen da. Dann werden wir nämlich immer am meisten gebraucht, um die verschiedenen Aktivitäten zu betreuen. Aber auch für andere Sachen sind wir gut zu gebrauchen. So bin ich in den Genuss vieler verschiedener Arbeitserfahrungen gekommen. Super spannend?! Nachdem ich als Bademeister, Maler, Bauarbeiter, Bauer (original mit Gummistiefeln und Trecker), Viehtreiber, Entertainer, Clown, Putzfrau, Taxifahrer, Gärtner, Bürohilfskraft, Hausmeister und Packesel usw. aktiv war, habe ich es schon fast bereut mein Abitur gemacht zu haben… Aber nur fast! Hört sich alles schlimmer an als es ist. Wir haben schon unseren Spaß, wenn wir mit den Kindern a la Michal Schuhmacher so schnell Gokart fahren das es sich überschlägt und sie fast anfangen zu weinen.
Da wir außerdem ein christliches Camp sind, habe ich viel über Gott gelernt und das er für manche Menschen sehr groß ist. Wusstet ihr das Gott einmal gepustet hat und aus seinem Mund das ganze Universum kam? Denkt mal drüber nach!
Schönes Schlusswort! Bilder gibt es ein anderes Mal..
Bis Baldi :)

Nur so

weil ich gerade lust hatte etwas zu schreiben, aber im nächsten Augenblick doch nicht mehr. Ja! Nein! Weiß ich doch auch nicht! Mir egal! Morgen oder so.. Ich glaube ich schreibe ab sofort mehr sinnlose Einträge, weil das echt schnell geht… Heute hat die Sonne geschien und ich habe Pfannekuchen gegessen.

Zeitumstellung

Nachdem in Deutschland letztes Wochenende und bei uns gestern Nacht die Zeit umgestellt wurde, sind es jetzt wieder 10 Stunden Zeitunterschied. Nach den ersten 2 Monaten im neuen Projekt, habe ich jetzt eine Woche frei und fliege morgen zurück auf die Südinsel um die anderen Jungs in Christchurch zu beuschen. Ich schreib bald auch mal was über die letzte Zeit hier und meine neue Arbeit
In weniger als 100 Tagen bin ich schon wieder da! Ich kann es kaum noch erwarten..

Richtig dolle wandern gehen!

Letzten Sonntag um 5h klingelt der Wecker.. was ist denn da los fragt man sich. Naja eine Wanderung stand an.. nachdem die letzten Wochenenden eher mit schlafen und noch mehr schlafen gefüllt waren. Konnten wir uns auf Grund des schönen Wetters dazu überwinden auf dem Wahrzeichen der Region, dem Mt Taranaki rumzulaufen. Also saßen wir dann auch echt gegen 6h im Auto und haben uns auf den Weg gemacht. Was danach passiert ist, wird in der nächsten Zeit auch nicht so schnell wieder passieren… 4 Stunden haben wir gebraucht um auf der Spitze zu stehen und danach noch mal so lange wieder runter. Insgesamt war der Weg 13km lang und größtenteils richtig steil, voller Schnee und loser Steine. Macht schon Spaß, wenn man so gut ausgerüstet ist wie wir… Aber die Anstrengung hat sich gelohnt und wir wurden mit tollen Ausblicken belohnt.

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Kontakt aktualisiert

Neues Projekt, neue Adresse…
Altes Handy verloren, neue Handynummer…
Steht wie immer rechts unten, nur jetzt stimmts wieder.

Für die Wissenschaft!

..und für meine Jungs und deren Lache! :D
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Man hat das Gefühl in Neuseeland gibt es mehr Kühe als Schafe, dabei gibt es mehr Schafe als Einwohner…

Rumreisen

Die langersehnte Reisezeit ist nun schon gute 3 Wochen um und das ist jetzt das erste Mal, dass ich probiere ungefähr zusammen zufassen was wir alles erlebt haben. Viele haben sich schon erkundigt wie es war, aber ich fand es immer schwierig zu erzählen, weil es so viel war… Also richtig los ging es für mich erst nach einigen Tagen Erholung bei Demian und den anderen Jungs aus dem Kiwipark in Rotorua, weil ich durch die Schulferien schon etwas eher frei hatte.

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Nach einem eher chaotischen und unorganisierten Start erreichten wir bei Mitternacht das East Cape. Am östlichsten Ende der Welt haben wir dann nach ein paar Stunden Schlaf im Auto einen herrlichen Sonnenaufgang gesehen.

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Die nächsten Tage ging es dann an der Ostküste der Nordinsel Richtung Wellington um dort Weihnachten zu feiern. Das erste Weihnachten, das ich nicht zu Hause verbracht habe, wurde nicht wirklich groß im Backpacker mit unserem TUIweihnachtsbierbaum gefeiert.

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Das nächste größere Ziel war Nelson, wo wir Sylvester und meinen Geburtstag gefeiert haben.

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Von dort ging es in den Abel Tasman Nationalpark, wo wir Kajak gefahren sind und eine 2 tägige Wanderung gemacht haben. Dort ist dann auch meine Kamera kaputt gegangen, aber die anderen Jungs haben zum Glück auch jede Menge Fotos gemacht.
Eines der teuersten Fotos meines Lebens, zeigt also Christoph beim paddeln.. Nehmt nie eine Kamera zum Kajakfahren mit!!

An der Westküste durch viel kaum bewohntes Land, vorbei an Pfannekuchenfelsen, einem Gletscher und solchen Geschichten sind wir Richtung Süden gefahren. In Wanaka haben wir dann den guten Jascha aufgegabelt, der in Australien war und noch einen Abstecher nach Neuseeland machen wollte, bevor er wieder nach Hause gefahren ist. Am nächsten Tag ging es sofort weiter nach Queenstown, wo wir einige Tage geblieben sind.

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Die nächsten Stationen waren Milford Sound, Dunedin, Mt Cook und Christchurch bevor wir nach einem Tag in meinem alten zu Hause und einem Bad in den Hot Pools wieder zurück auf die Nordinsel gefahren sind. Dabei ist es oft vorgekommen, dass die Straßen so leer sind, wie zum Beispiel auf dem Weg zum Mount Cook, den man auch im Hintergrund sehen kann.

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Die letzten Tage auf der Nordinsel haben wir damit verbracht einige Herr der Ringe Schauplätze anzugucken. Ein Highlight war die Wanderung durch den Tongariro Nationalpark. So eine Landschaft habe ich zuvor noch nicht gesehen und es war auf jedenfall die 8 Stunden wandern und total kaputte Füße wert. Geh doch richtig dolle ohne Wanderschuhe wandern!

Die letzen Tage waren dann doch noch recht ereignisreich, weil mein Auto kaputt gegangen ist. Eigentlich hatten wir nur vor uns von den Strapazen der Reise zu erholen, aber das Auto entschied sich wohl das es zu viel Strapazen waren. Die Schaltung, die kaputt gegangen ist, funktionierte glücklicherweise am nächsten Tag wieder und darum konnten wir das Auto noch erfolgreich verkaufen.

Weil das jetzt nur ein kleiner Teil war, könnt ihr auch gerne einen Blick auf die Blogs der anderen Jungs werfen. Es Ist echt nicht einfach 6 Wochen zusammen zufassen, aber insgesamt hatten wir fast nur gutes Wetter, haben viiiiel gesehen und sind noch mehr Auto gefahren. Außerdem haben wir die Planung vorübergehend Planung sein lassen und haben eher die Sachen gemacht, auf die wir gerade Lust hatten. Nach der Reise haben wir auch ungefähr jede verschiedene Fertignudelsoße, die es in Neuseeland gibt probiert und haben Bekanntschaft mit dem nervigsten Insekt der ganzen Welt gemacht. So genannte „Sandflies“ sind die dümmste Erfindung die es gibt. So könnte ich ziemlich lange weitererzählen. Darum mehr Bilder!

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Wer hätte das gedacht, aber in Neuseeland kann man sogar Pinguine in freier Wildbahn beobachten…

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Gut, dass jeder nicht die gleichen Fotos macht :D

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So wie ich mir Neuseeland vorgestellt habe..

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